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Superintendentin Espelöer mit Karl Schreiber, Jana Michler, Leitungsausschuss Jugend und Erich Reinke, Jugendreferat (Von re.n.li.)

Ein Urgestein verabschiedet sich

Kaum zu glauben – aber wahr: Karl Schreiber, der ohne die Jugendarbeit im Kirchenkreis Iserlohn gar nicht vorstellbar ist, zieht sich von der synodalen Bühne zurück.

Kaum zu glauben – aber wahr: Karl Schreiber, der ohne die Jugendarbeit im Kirchenkreis Iserlohn gar nicht vorstellbar ist, zieht sich von der synodalen Bühne zurück. In einem Gottesdienst wurde der 66jährige Bäckermeister aus Iserlohn am 20. Mai im Varnhagenhaus im Kreise vieler Weggefährten aus der synodalen Jugendarbeit verabschiedet. In einer Dialogpredigt wurde Karl Schreibers Konfirmationsspruch, 2. Tim.1,7: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ von Sabine Hülsiepen und Erich Reinke als Grundlage gewählt. Die Superintendentin, Pfrn. Martina Espelöer, hielt während der Entpflichtung aus dem synodalen Amt Karl Schreibers auch Rückblick auf dessen Lebensstationen:

So trat der 1950 geborene Karl Schreiber mit zwölf Jahren in die Jungschar „Markus“ am Nußberg ein, wurde zwei Jahre später Jungscharleiter und übernahm ab 1969 deren Leitung, die er bis heute ausübt. (!!) Etliche seiner damaligen Schützlinge, heute selbst in verschiedenen Leitungsaufgaben, waren an diesem Nachmittag zugegen. Dreißig Jahre lang war er Beauftragter für Jungschararbeit im CVJM-Kreisverband Iserlohn. 1974 wurde Schreiber zum Presbyter berufen und vertrat im Fachausschuss der Ev. Kirchengemeinde Iserlohn, die damals Gesamtgemeinde war, die Belange der Jugend. Zehn Jahre leitete er später dieses Gremium.

Der Synode gehört Schreiber seit 1980 an, ebenso dem synodalen Jugendausschuss, den er zwanzig Jahre – von 1988 bis 2008 – als Vorsitzender leitete, bis dieser in den Leitungsausschuss Jugend überging. Auch hier hatte er noch die Stellvertreterfunktion inne. Karl Schreiber war bei der Entstehung des damaligen Jugendpfarramtes im Kirchenkreis beteiligt und ebenso beim Übergang zum Jugendreferat.

Als „Haus- und Hof-Bäcker“ der Ev. Kirche in Iserlohn feierte er im vergangenen Jahr den 150. Geburtstag seines Familienbetriebes.

In vielen Wortbeiträgen, sowie einer Gemeinschaftsaktion der Hauptamtlichen des Jugendreferates wurde Karl Schreibers Engagement gewürdigt und anerkannt. Bei einem leckeren Büfett und kühlen Getränken gab es an den Tischen noch so Manches zu erzählen.

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