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Jugendliche und junge Erwachsene aus den Kirchenkreisen Iserlohn / Lüdenscheid-Pl´berg besuchen die Gedenkstätte in Dachau

Gedenkstättenfahrt nach Dachau

Eine Gruppe von 17 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 25 Jahren machten sich aus den Kirchenkreisen Iserlohn und Lüdenscheid/ Plettenberg auf den Weg nach Dachau.

Eine Gruppe von 17 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 25 Jahren machten sich aus den Kirchenkreisen Iserlohn und Lüdenscheid/ Plettenberg auf den Weg nach Dachau. Auf dem Appellplatz des KZ Dachau zu stehen, an dem Ort, wo fast 32000 Menschen über Stunden stehen mussten und der Willkür der NS ausgesetzt waren, löste bei den Teilnehmenden unterschiedliche Gefühle aus. „ Ich habe an diesem Ort sehr viele Eindrücke gesammelt, die mich sehr berührt haben, diese sind jedoch schwer in Worte zu fassen.“ (O-Ton, Jenny, 19 Jahre). Weitere Blickwinkel eröffneten sich den Teilnehmenden bei dem Gespräch mit dem Zeitzeugen Walter Joelsen; dieser wurde in der NS-Zeit als „Halbjude“ abgestempelt und berichtete sehr lebendig von seinen Erfahrungen in einem Arbeitslager. Während der Führung in München wurde allen bewusst, an welchen Orten sich Hitler und seine Gefolgschaft aufgehalten hatten und wo die „Weiße Rose“ versuchte den Widerstand zu halten. Der Abschluss der viertägigen Reise war der Besuch im Dokumentationszentrum in Nürnberg, bei dem allen klar wurde, in welcher vor allem langen und grausamen Zeit viele Menschen leben mussten. Im Nachgespräch mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurde sehr deutlich, wie wichtig es ist sich an Orte des Geschehenen zu begeben und dass der Austausch über die Vergangenheit wichtig ist insbesondere, um es nicht zu vergessen.

Katja Pischke

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