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Freude über so viel Engagement der Kinder: Micha Frank, Erich Reinke, Dörte Knoch, Petra Lamberts, Pfr. Andres Kuhn und Karl Schreiber (v.li.n.re.)

Kinder denken an Kinder

Zwei Tage nach Schluss des Kinderweihnachtsdorfes – am 17.12. – gab es im „Lichtblick“ eine Übergabe von Weihnachtspäckchen für Flüchtlingskinder.

Zwei Tage nach Schluss des Kinderweihnachtsdorfes – am 17.12. – gab es im „Lichtblick“ eine Übergabe von Weihnachtspäckchen für Flüchtlingskinder. Erich Reinke, Leiter des Jugendreferates, übergab im Beisein von Petra Lamberts vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Iserlohn, sowie Karl Schreiber dreißig Schuhkartons an das „Lichtblick-Flüchtlingsnetzwerk“. Dörte Knoch, Leiterin des Zentrums „Lichtblick“, Pfr. Andres Kuhn und Jugendreferent Michael Frank werden diese liebevoll gestalteten Weihnachtspräsente an betreute Kinder weiterleiten.

Eine tolle Idee: im diesjährigen Iserlohner Kinderweihnachtsdorf konnten Kinder etwas für andere Kinder basteln und herstellen, nämlich für solche, die ihr zuhause in anderen Ländern aus unterschiedlichen Gründen verlassen mussten und nun zunächst in Iserlohn und Umgebung eine neue Bleibe gefunden haben. Petra Lamberts, eine der Hauptverantwortlichen für die Durchführung des Kinderweihnachtsdorfes, unterstützte diese Idee des Jugendreferats sehr gerne.

Und so entstand recht schnell ein Hand-in-Hand-Arbeiten, um Flüchtlingskindern eine schöne Weihnachtsüberraschung zu bereiten. Normal ist im Kinderweihnachtsdorf, dass sich Kinder an den unterschiedlichen Angebotsständen beschäftigen und für sich oder Familienangehörige etwas Dekoratives zum Weihnachtsfest basteln können. Eigene Plätzchen backen ist dazu auch immer sehr begehrt…
Jetzt kamen auf einmal andere Aspekte hinzu: an andere denken, etwas abgeben, Ärmere beschenken. Am Bastelstandort des Jugendreferats wurden leere Schuhkartons mit buntem Papier beklebt, mit Perlen verziert und mit Stoff ausgelegt –  es entstanden wahre „Schatzkistchen“. In der Holzwerkstatt konnten Holzstücke an einer Fräse unter Anleitung eines erfahrenen Mitarbeiters bearbeitet werden: daraus wurden Teelichthalter, die auch noch angemalt werden konnten. Woanders wiederum wurde Baumschmuck gebastelt und auch selbstgedrehte Kerzen konnten die Kinder herstellen. Neben all den persönlichen Dingen, die hier angefertigt wurden, gab es dennoch so viel, dass dreißig Kartons mit Selbstgebasteltem gefüllt werden konnten! Und Bäckermeister Karl Schreiber legte obendrein noch Tüten mit Plätzchen hinein. Aber vor allem ein großes Lob und ein Dank an alle Kinder, die nicht nur an sich gedacht haben, sondern auch noch Andere dabei im Blick hatten!   Fotos & Text: MiGo

Jedes Kind braucht Urlaub!

Projekt Jedes Kind braucht Urlaub

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