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Vom "Ich" zum "Du" zum "Wir" - Konficamp der Region Altena

Konfi-Camp 2014: Vom Ich zum Du zum Wir

Insgesamt 96 Konfis und 21 Teamer aus den Kirchengemeinden Altena, Dahle, Evingsen, Hohenlimburg und Wiblingwerde waren in Hattingen auf dem diesjährigen Konfi-Camp. Thema: "Du sollst den Herrn lieben und deinen Nächsten wie dich selbst."

Vom Ich zum Du zum Wir - das stand fünf Tage im Vordergrund des Arbeiten und gemeinsamen Lebens.
Nach tollen Kennlernspielen und einen Chousspiel, wo ganz Haus Friede chaotisch wurde, starten die 117 Personen mit den drei Tagesthemen.

Der Dienstag stand bei strahlendem Sonnenschein unter dem Motto: "Ich bin Gottes Schatz!". In der Morgenandacht verwandelte sich Jugendreferent Jörg Chilla in einen Dozenten auf einem Ärztekongress und viele Mitarbeitende in die Organe eines Körpers. Die Konfis erlebten, dass nur im Zusammenspiel der einzelnen Organe und Körperteile ein Mensch gut funktionieren kann und jedes auch noch so unbedeutend erscheinende Organ einen wichtigen Nutzen hat. Gleiches gilt für die Gemeinschaft der Christen, jede und jeder, scheint er auch noch so unbedeutend, gehört zum Leib Christi und ist Gott wichtig, ohne dass Gott darauf schaut, was er kann, wie er aussieht oder was der Mensch erreicht hat. Im Laufe des Tages lernten die Konfis den ersten Teil des Dreifachgebotes der Liebe "Du sollst Gott deinen Herrn lieben, von ganzem Herzen und mit deinem ganzen Verstand. Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Bei der Beschäftigung mit der Liebe zu sich selbst entdeckten die Konfis dann auch die eigenen Eigenschaften, Talente, Interessen, Werte und Fähigkeiten. Alle Teilnehmenden konnten am Nachmittag drei von zehn verschiedenen Workshops belegen und ihren Horizont zum Beispiel beim Jonglieren, gemeinsamen musizieren oder Hirtendiplom erweitern. Die neuen Erfahrungen und Erkenntnisse des Tages hielten sie dann in einem Brief an sich selbst fest. Am Abend erwartete die Konfis dann noch mit dem diesjährigen Live-Krimi-Spiel das erste Highlight des Camps, bevor alle den Tag gemeinsam mit Musik und einer Andacht wieder zurück in Gottes Hände legten.

„Liebe Gott … wie deinen Nächsten“ oder: „Vom Ich zum Du“ - unter diesem Motto stand der dritte Tag des Konficamps. Den Nächsten in den Blick nehmen – was bedeutet das? Und wie ist das eigentlich mit Jungen und Mädchen? Wie nehmen sie sich jeweils war? Und was bedeutet mir Freundschaft? Was muss der andere von mir wissen, damit eine Freundschaft funktionieren kann? Mit all diesen Fragen setzten sich die Konfis am Vormittag in Jungen- und Mädchengruppen auseinander. Am Nachmittag dann machte man sich in unterschiedlichen Workshops - Porträtmalerei, Bodenbilder zum Thema Freundschaft, Musik machen, Fotografieren und dem Erstellen eines Kunstwerks – gemeinsam daran, das „Du“, das Gegenüber ganz konkret zu entdecken; mit all dem, was den anderen, die andere ausmacht. Die Ergebnisse konnten sich sehen und hören lassen! Am Abend gab es noch ein Casinoabend, mit zig Spielen.

Beim „Ich“ waren wir am Dienstag, beim „Du“ am Mittwoch und am Donnerstag ging es um das „Wir“. Bezogen auf das Wort „lieben“ in dem Satz: Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. Was bedeutet es, den Nächsten zu lieben?
Wie wollen wir im Guten miteinander umgehen? Gerade in Konflikten ist es nicht einfach, liebevoll und aufmerksam mit dem anderen umzugehen. Schon im Anspiel von Konfis zum Morgenimpuls wurde das deutlich, als sie Szenen aus ihrem Schulalltag spielten. Jugendliche erleben dort z.T. körperliche Gewalt oder auch Cybermobbing. So sieht das Ideal eines guten Zusammenlebens nicht aus… In einem Planspiel ging es genau um diese Frage: Wie können wir auf unserer einsamen Insel, wo alles in unserer Hand liegt, ein gutes Miteinander hinbekommen. In einem Inselmeeting konnten sich die einzelnen Gruppen dazu austauschen. Manchmal scheint es, als wenn Gewalt einfacher ist als Frieden…
Am Abend wurde unsere Gemeinschaft durch ein Feierabendmahl gestärkt. In stimmungsvoller Atmosphäre war sogar das Singen möglich, natürlich auch das Teilen von Brot, Trauben und Käse. Ein wunderbarer Abschluss des Tages, der mit Musik ausgeklungen ist.

Eine erfolgreiche Freizeit von Seiten der Teamer und der Konfis. Am Freitag hieß es dann Abschied nehmen, aber "wir marschieren im Lichte Gottes", das Wochenmotto hieß ja "We are marching in the light of God."

Text & Fotos: Tabea Esch, Merle Vokkert, Jörg Chilla & Tim Rothe

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