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Ein tolles Erlebnis mit vielen anderen: Konficamp der Kirchengemeinden Letmathe, Oestrich-Dröschede und Iserlohn-Christus

Mose - der Weg in die Freiheit

Drei Kirchengemeinden machten sich vom 18.-20. Februar auf den Weg nach Hattingen, um ihr gemeinsames Konficamp durchzuführen. Es war das dritte in dieser Art, an dem 72 Konfirmandinnen und Konfirmanden teilnahmen.

Drei Kirchengemeinden machten sich vom 18.-20. Februar auf den Weg nach Hattingen, um ihr gemeinsames Konficamp durchzuführen. Es war das dritte in dieser Art, an dem 72 Konfirmandinnen und Konfirmanden teilnahmen. Dazu kamen drei Ortspfarrer, 22 Ehrenamtliche und ein Gemeindepädagoge aus dem Jugendreferat. Da es sich beim Termin um einen Donnerstag bis Samstag handelte, gab es – sehr zur Freude der Konfis – eine Schulbefreiung.
In „Haus Friede“ in Hattingen fanden wir für unser Unternehmen beste Bedingungen vor; nach dem gemeinsamen Einstieg mit dem Mose-Film, galt es in acht Szenengruppen zu dieser Thematik zu arbeiten. Was Viele erst jetzt richtig realisierten: am Samstagabend – also zwei Tage später – stehen wir in der Letmather Friedenskirche alle, d.h. nicht irgendwer von uns, sondern jede/r, eben alle, auf der Bühne – und geben etwas zum Besten…
Drehbücher für acht Szenen entstanden, Rollen wurden verteilt und es wurde eifrig an Details und Möglichkeiten gefeilt: wie teilt man in der Kirche ein Meer? Kreative Köpfe in den einzelnen Szenengruppen unterstützten die Konfis bei den Umsetzungsideen. Am Freitagnachmittag wurde es ernst, denn alle Gruppen spielten ihre Szene den anderen vor. Hier musste nichts perfekt sein, allein die Tatsache, dass man sich mit Mikro und mehr oder weniger schauspielerischem Talent „vor Publikum“ befand, war schon für manche/n Herausforderung genug. Mit unterstützender Manöverkritik halfen erfahrene Teamer den Gruppen, ihren weiteren Weg zu gehen und Dinge noch mal umzustellen oder Spielpositionen zu verbessern.
Abends war Entspannung beim Casino-Abend angesagt. Die Teamer präsentierten sich in schickem Outfit und zauberten somit eine wahre Casino-Atmosphäre in den Saal.  Nach einer kurzen Nacht ging es morgens noch mal zum „letzten Schliff“ in die Szenengruppen, bevor ein gemeinsamer Programmpunkt den Vormittag beendete: Martin-Luther-King stand im Focus und die Konfis erlebten in Filmbeiträgen und Texten, dass dieser schwarze Pfarrer auch – ähnlich wie Mose – eine Leitfigur im damals von Unruhen geprägten Süden der USA war.
Zurück in Letmathe, stand die Generalprobe auf dem Plan: Einiges ging gehörig daneben…nochmal nachjustieren und Mut zusprechen, dann noch eine Pause mit Kaffee und Kuchen. Die ersten Eltern kommen und sichern sich Plätze. Zum Zeitvertreib gibt es auf einer großen Wand Bilder vom Konficamp aus Hattingen zu sehen. Pünktlich um 18 Uhr ziehen die Konfis durch den Mittelgang ein – es geht los! Einige wachsen tatsächlich über sich hinaus. Es wird keineswegs nur die biblische Vorlage nachgespielt. Allein drei Gruppen zeigen Schulalltag wieder. Dabei bleibt „Mose“ für das Publikum mit Hilfe eines großen Stabes durchaus erkennbar. Starke Szenen, die mit technischer Hilfe  in Form von Musik, Nebel und Lichteffekten angereichert werden. Am Ende genießen alle den Applaus und das Gefühl etwas ganz Tolles geschafft zu haben.

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