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Thomas Bielawski (v.l.), Ines Hemmeke, Elke Uhlmann, Jörg Kusenberg, Vanessa Maria Lancellotti-Walter, Verena Huf und Katja Pischke freuen sich auf das Sommerferienprogramm im Sauerlandpark. (Foto: Tim Haacke)
Thomas Bielawski (v.l.), Ines Hemmeke, Elke Uhlmann, Jörg Kusenberg, Vanessa Maria Lancellotti-Walter, Verena Huf und Katja Pischke freuen sich auf das Sommerferienprogramm im Sauerlandpark. (Foto: Tim Haacke)

Ein Stück Normalität dank Ferienspaß

Sechswöchiges Sommerprogramm des Evangelischen Jugendreferats im Sauerlandpark

Hemer. Der Ferienspaß ist immer ein Grund zur Freude. In erster Linie natürlich für die Kinder, aber auch für die Veranstalter, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort und für die Eltern. In diesem Jahr allerdings freue sie sich ganz besonders, verrät Jugendreferatsleiterin Katja Pischke, denn es ist nicht nur eine Rückkehr in den Sauerlandpark in Hemer ­– nach mittlerweile zwei Jahren Pandemie ist es die Rückkehr zu einem „Stück Normalität“.

Von einem Sommerferienprogramm, „wie wir es kannten“, spricht Pischke, nachdem das gewohnte Konzept 2020 gar nicht und 2021 nur sehr eingeschränkt stattfinden konnte. Ganz geschlossen hatten die Offenen Ganztagsschulen dabei nie, betont Pischke, die erst im Februar die Nachfolge von Erich Reinke angetreten hat, jedoch schon seit dem Jahr 2000 im Evangelischen Jugendreferat Iserlohn tätig ist. Durch die Notbetreuung habe es sogar mehr Arbeit für das Team gegeben. Ferienspiele mit bis zu 130 Kindern gleichzeitig waren allerdings undenkbar.

Für diesen Sommer sind die Verantwortlichen jedoch allesamt guter Dinge, dass es klappt. Ein paar Neuerungen gibt es aber doch. Neu in diesem Jahr ist, dass das Angebot nicht fünf, sondern ganze sechs Wochen stattfindet. Zwischen dem 27. Juni und dem 9. August können  in zwei Abschnitten von jeweils drei Wochen zeitgleich bis zu 130, insgesamt also bis zu 260 Kinder daran teilnehmen. Wochenweise können sie an Workshops in Bereichen wie Sport, Kreativität oder Forschung teilnehmen. Davor und danach gibt es gemeinsame Spielzeiten, sodass die Kinder theoretisch von 7.15 bis 16.30 Uhr betreut werden können. Für die Verpflegung sorgt ein Caterer.

Das Programm wird von den fünf Offenen Ganztagsschulen in Hemer organisiert, je zwei bzw. drei Schulen sind für eine Hälfte verantwortlich. Üblicherweise melden sich die Kinder zu der zu ihrer Schule gehörenden Zeitspanne an, doch wenn es der Urlaubsplanung der Eltern besser entspricht, können sie auch den anderen Abschnitt wählen. Mit diesem Konzept sollen die Eltern entlastet werden, die wegen der Pandemie teilweise unter enormen Druck standen und stehen. Manche arbeiten beispielsweise in Krankenhäusern und können froh sein, wenn sie überhaupt Urlaub bekommen, berichtet Ines Hemmeke, eine der fünf verantwortlichen OGS-Leitungen.

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler der OGS schon anmelden konnten, steht die Anmeldung bis zum 29. April allen Kindern der Betreuungsangebote des Jugendreferats offen, bis sie dann bis zum 20. Mai allen Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren offen steht. Auch für ukrainische Kinder soll der Ferienspaß ermöglicht werden.

Im Sauerlandpark kann der Ferienspaß mittlerweile zum 12. Mal stattfinden. „Wir haben einen tollen Partner an unserer Seite“, freut sich Katja Pischke. „Und wir freuen uns auch, dass Sie wieder da sind“, ergänzt Thomas Bielawski, Geschäftsführer des Sauerlandparks.  „Das ganze Drum-Herum ist schon da“, freut sich OGS-Leiterin Verena Huf, die jedes Jahr dabei war, „wir müssen es nur noch mit Leben füllen“. Und auf gutes Wetter hoffen. Doch auch bei Regen fällt der Ferienspaß nicht ins Wasser, bei schlechter Witterung steht das Grohe-Forum als große Spiel- und Sportfläche zur Verfügung.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Heike Weber: Tel.: 02371/795-151; Heike.Weber@EKvW.de

Text und Foto: Tim Haacke

Jedes Kind braucht Urlaub!

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